Erhöhte Parkplatzebenen 2.0 - Comfortparking

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Erhöhte Parkplatzebenen 2.0

Comfortparking
Vorwort zur Situation zum Ausbau vorhandener LKW-Parkflächen an Rast- und Autohöfen
Der Ausbau von vorhandenen LKW-Parkflächen an Autobahnen erweist sich bereits seit einigen Jahren als sehr schwierig. Immer wieder stoßen Ausbaupläne auf Wiederstände seitens Bürgerbewegungen und/oder fehlgeleiteten Politikern/innen denen das Wohl einzelner Grashalme wichtiger als das Wohl und die Sicherheit von Menschen ist.

Zu oft kommen Ausbaupläne für LKW-Stellplätze mit dem Argument des Naturschutzes zum Erliegen, weil eine Erweiterung natürlich auch Landfläche benötigt. Landflächen an Vegetationen am Rande von Autobahnen, aber natürlich auch immer irgendwie von findigen und übereifrigen Menschen auf die sonderbarsten Weisen als Naturschutzgebiet erklärte Flächen um nur eins zu bewirken, nämlich Parkflächen für gehasste LKW zu verhindern, auch wenn manchmal nur kurze Zeit später für  dieselben Flächen, von den selben Menschen z.B. für einen Freizeitpark gestimmt wurde.

De facto eine Aubaulösung muss geschaffen werden, welche nicht nur alle Beteiligten zufrieden stellt, maximale Sicherheit und Hygiene bietet sondern auch in keinster Weise eine ökologisch-politische Angriffsfläche bietet.


Die Lösung liegt in der Luft

Gerade auf größeren Rasthöfen sind die PKW-Stellflächen meist sehr großzügig und vor allem großflächig bemessen. Meist sind diese auch noch mit zusätzlichen Fahrspuren, sehr großen Begehungsflächen (überbreite Fußwege) und Grünflächen angeordnet. Leider bieten diese nett gemeinten Wohlfühloasen den PKW-Fahrern/innen einen sehr großen Komfort der zulasten der meist sehr kargen LKW-Stellplätze und deren Fahrpersonal geht.

Geht man von einer durchschnittlichen Parkdauer von ca. 2,5 Stunden für PKW im Verhältnis zu den gesetzlich geregelten Lenk- und Ruhezeiten für Busse und LKW aus sollte man generell den Komfort und Wohlfühlfaktor mehr auf Busse und LKW verlagern. Hierzu wären neben großzügigen Parkflächen auch Schallschutzwände für Parkflächen welche zur Autobahn ausgerichtet sind und Stationen mit Klimaanlagen (ähnlich wie früher die Heizungen und Lautsprecher in Autokinos) für LKW ohne Standklimaanlagen denkbar.

Um zusätzliche Parkflächen für LKW zu schaffen und gleichzeitig den ökologischen Bedenken der benachbarten Bevölkerung und einiger lokalen Politiker/innen gerecht zu werden sowie möglichst zeitnah den dringlichst erforderlichen Ausbau voranzubringen wären Parkdecks für PKW und eine Umgestaltung der vorhandenen PKW-Parkflächen zu LKW-Parkflächen sicherlich eine gute und kostenbewusste Lösung.

Zusätzlich kann am äußeren Innenrand der Rastanlagen dann auch noch unser im Hauptkonzept Truck SAFE vorgestelltes Übernachtungskonzept „Sleepbox“ installiert werden, welches dem Fahrpersonal eine günstige aber komfortable und sichere Übernachtung garantiert.


Komfortzonen für PKW-Fahrer/innen und LKW-Parkplätze ohne jeglichen Schutz gegen Lärm und Abgase


Natürlich sind für das obere Parkdeck ein 3 Meter hoher möglichst feinmaschiger Rundumschutz sowie Treppenauf- und – abgänge sowie mindestens ein behindertengerechter Aufzug mit eingeplant.
 
 
Optionale Mehrwertergänzungen

  • Regenwasser-Speicher mit Aufbereitungssystem als Nutzungswasser z.B. für WC-Spülungen, Bewässerung von Pflanzen, Löschwasser mit Hochdruckpumpensystem etc.
  • Wetterschutzdach mit Photovoltaikanlage z.B. für die Versorgung von LKW, Licht-, Kamera- und Sicherheitssystemen sowie ggfls. als Ergänzung der Stromversorgung von Auto- und/oder Rasthöfen
  • Einparkleitsystem unter Einbindung von Abstands- und Begrenzungssensoren, sensorischer Ausleuchtung der Einzelboxe bei An- und Abfahrt und Ampelsystem zur Positionierung
  • Einfahrtsschutz aus Gummi oder Kunststoff zur erleichterten Einfahrt der Boxen
  • Überwachungskabine auf dem Dach für Sicherheitspersonal mit Aussichtsplattform, Dockingstationen für Drohnen, Suchscheinwerfern und Videokameras



Alternative bei geringem PKW-Parkflächenangebot

Da die meisten LKW-Parkflächen auf Rasthofarealen die gleiche Anordnung haben besteht die Möglichkeit diese Flächen mit einem erhöhten Parkdeck auf ca. 5 Meter zu versehen. Diese können je nach topografischer Lage entweder mit jeweils einer zusätzlichen Auf- und Abfahrt oder mit einer speziellen LKW-Hubbühne versehen werden. Bei den Auf- und Abfahrten muss allerdings eine deutlich niedrigere und somit verlängerte Bauart wie bei einem PKW-Parkhaus eingeplant werden.

Ein kleiner Eindruck wie sich eine LKW-Parkmöglichkeit gestalten ließe




Die Vorteile

Kosten für teure Bodengutachten, Entwässerung des Erdreiches, zusätzliche Boden- und Erdbaumaßnahmen entfallen. Da man bei den meisten vorhandenen LKW-Parkflächen an Autobahnen von einer zur Fahrbahn ausgerichteten Fläche ausgehen kann, können Auf- und Abfahrten direkt mit den Auf- und Abfahrten der Rastanlagen verknüpfen. Somit können bürgerliche und politische Gegenmaßnahmen in Punkto Umwelt- und Naturschutz in den meisten Fällen umgangen werden.

Weitere Reduzierung der Baukosten durch den Einbau von Hohlkörpern in die Betondecke wodurch sich das Eigengewicht der Decke reduzieren lässt, wodurch weniger tragende und störende Säulen nötig werden. Werden diese Decken als Rippendecke konzipiert können in Deutschland auch die preisgünstigeren U-BOOT Elemente verbaut werden wodurch sich die Errichtungskosten signifikant reduzieren lassen. Das würde die Fläche von versiegelten Böden reduzieren und schlagartig die Parkflächen verdoppeln.

Um dem ganzen auch optisch einen "grünen" Anstrich zu geben könnten die Fassadenflächen begrünt werden. Dabei würden die Kletterpflanzen in Tröge gepflanzt die am Boden stehen (falls die Fassaden nicht direkt an Erdreich anschließen) und dort auch bewässert. Dies könnte von dem Reinigungspersonal das sowieso die WC Anlagen betreut, mit übernommen werden. Die offenen Seitenflächen werden dabei mit Stahlseilen "vergittert" damit die Pflanzen hochwachsen können.


Mit der LKW-Schnauze voll im Lärm und Dreck kann bald ein Bild der Vergangenheit sein…



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